Wie Eltern mit wimmelbuch geschichten erzählen können

wimmelbuch geschichten erzählen

Wimmelbücher gehören zu den beliebtesten Kinderbüchern. Auf jeder Seite gibt es zahlreiche Figuren, Tiere, Fahrzeuge und kleine Szenen zu entdecken. Kinder können immer wieder neue Details finden und sich lange mit den bunten Bildern beschäftigen.

Ein besonderer Vorteil von Wimmelbüchern ist, dass sie meist keine feste Geschichte enthalten. Stattdessen zeigen sie viele kleine Situationen gleichzeitig. Genau das macht sie ideal, um gemeinsam Geschichten zu erfinden.

Wenn Eltern mit ihren Kindern Geschichten aus Wimmelbüchern entwickeln, fördern sie nicht nur die Fantasie, sondern auch die Sprachentwicklung und Kreativität.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Eltern mit einfachen Methoden aus einem Wimmelbuch spannende Geschichten entstehen lassen können.


Warum Wimmelbücher perfekt für Geschichten sind

Anders als klassische Bilderbücher enthalten Wimmelbücher meist nur wenige oder gar keine Texte. Die Handlung entsteht im Kopf des Betrachters.

Auf einer Seite können zum Beispiel gleichzeitig passieren:

  • Kinder spielen auf dem Spielplatz
  • ein Hund rennt einem Ball hinterher
  • ein Eisverkäufer verkauft Eis
  • eine Familie macht ein Picknick

Diese vielen kleinen Szenen bieten eine perfekte Grundlage für Geschichten.

Kinder können selbst entscheiden:

  • welche Figur sie beobachten
  • was gerade passiert
  • wie die Geschichte weitergeht

Geschichten fördern die Sprachentwicklung

Wenn Kinder Geschichten erzählen oder zuhören, lernen sie viele wichtige Fähigkeiten.

Sie lernen:

  • neue Wörter
  • vollständige Sätze zu bilden
  • Ereignisse zu beschreiben
  • Zusammenhänge zu verstehen

Das Erzählen von Geschichten hilft Kindern auch, ihre Gedanken besser auszudrücken.

Wimmelbücher bieten dafür eine ideale Grundlage, weil sie viele verschiedene Situationen zeigen.


Eine Figur auswählen

Der erste Schritt beim Geschichtenerzählen ist die Auswahl einer Figur.

Zum Beispiel:

  • ein Junge mit roter Mütze
  • ein Hund
  • ein Mädchen auf einem Fahrrad

Fragen Sie Ihr Kind:

  • „Wer ist diese Person?“
  • „Wie heißt sie?“

Kinder beginnen oft sofort, Ideen zu entwickeln.


Fragen stellen

Fragen helfen Kindern dabei, die Geschichte weiterzuentwickeln.

Beispiele für Fragen:

  • „Was macht die Figur gerade?“
  • „Wohin geht sie?“
  • „Warum ist sie dort?“

Diese Fragen regen Kinder dazu an, über die Szene nachzudenken.


Die Geschichte weiterführen

Wenn die ersten Ideen entstanden sind, kann die Geschichte weitergeführt werden.

Zum Beispiel:

„Der Junge fährt mit seinem Fahrrad zum Spielplatz.“

Danach können Sie fragen:

  • „Was passiert dort?“
  • „Wen trifft er?“

So entsteht Schritt für Schritt eine längere Geschichte.


Figuren durch das Buch begleiten

Viele Wimmelbücher enthalten Figuren, die auf mehreren Seiten auftauchen.

Kinder können versuchen, diese Figuren im ganzen Buch zu verfolgen.

Zum Beispiel:

  • ein bestimmter Hund
  • eine Familie
  • ein Junge mit roter Mütze

Kinder beobachten dabei, was die Figur auf jeder Seite macht.

So entsteht eine fortlaufende Geschichte.


Lustige Geschichten erfinden

Kinder lieben lustige und verrückte Geschichten.

Zum Beispiel:

  • ein Hund, der Eis verkauft
  • ein Busfahrer, der auf einen Baum klettert
  • ein Fahrrad, das fliegen kann

Solche Ideen regen die Fantasie besonders stark an.


Geschichten gemeinsam erfinden

Eine besonders schöne Methode ist das abwechselnde Erzählen.

Zum Beispiel:

  • Eltern beginnen die Geschichte
  • das Kind erzählt weiter
  • danach ergänzt wieder ein Elternteil

So entsteht eine gemeinsame Geschichte.

Diese Aktivität fördert:

  • Kommunikation
  • Kreativität
  • Zuhören

Geräusche und Emotionen einbauen

Geschichten werden noch spannender, wenn sie lebendig erzählt werden.

Sie können zum Beispiel:

  • Tiergeräusche nachmachen
  • Stimmen verändern
  • Emotionen beschreiben

Zum Beispiel:

„Der Hund bellt laut: Wau wau!“

Kinder lieben solche lebendigen Geschichten.


Geschichten aufschreiben oder malen

Ältere Kinder können ihre Geschichten auch aufschreiben oder malen.

Zum Beispiel:

  • eine Szene aus der Geschichte zeichnen
  • ein eigenes kleines Buch gestalten

So wird die Geschichte zu einem kreativen Projekt.


Für welches Alter eignet sich diese Aktivität?

Das Erzählen von Geschichten mit Wimmelbüchern kann an das Alter des Kindes angepasst werden.

Kinder ab etwa 2 Jahren

In diesem Alter können Kinder:

  • einzelne Wörter sagen
  • Figuren erkennen
  • einfache Fragen beantworten

Kinder ab etwa 3 bis 4 Jahren

Ältere Kinder können:

  • kurze Geschichten erzählen
  • Figuren beschreiben
  • Ereignisse erklären

Kindergartenkinder

Kindergartenkinder entwickeln oft besonders kreative Geschichten.

Sie können:

  • längere Handlungen entwickeln
  • mehrere Figuren einbauen
  • eigene Ideen erfinden

Warum Wimmelbücher die Fantasie fördern

Ein großer Vorteil von Wimmelbüchern ist ihre offene Struktur.

Da es keine feste Handlung gibt, können Kinder:

  • eigene Ideen entwickeln
  • neue Geschichten erfinden
  • verschiedene Möglichkeiten ausprobieren

Diese kreative Freiheit macht Wimmelbücher besonders wertvoll.


Wimmelbücher als gemeinsame Familienzeit

Das gemeinsame Geschichtenerzählen mit Wimmelbüchern ist auch eine schöne Möglichkeit für Familienzeit.

Eltern und Kinder können:

  • gemeinsam lachen
  • neue Geschichten erfinden
  • spannende Abenteuer erleben

Solche Momente bleiben Kindern oft lange in Erinnerung.


Fazit: Wimmelbücher sind perfekte Geschichtenbücher

Wimmelbücher sind weit mehr als nur Bilderbücher.

Sie bieten eine wunderbare Grundlage für kreatives Geschichtenerzählen.

Kinder lernen dabei:

  • ihre Fantasie zu nutzen
  • neue Wörter zu verwenden
  • Geschichten zu entwickeln

Außerdem schaffen diese Aktivitäten viele schöne Momente zwischen Eltern und Kindern.

Ein Wimmelbuch kann so zu einer kleinen Bühne für unzählige Geschichten werden, die Kinder immer wieder neu entdecken können.

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